Fallbeispiel depression psychologie

Carola R. Sie ist eloquent, sportlich aktiv und gesellschaftlich engagiert. Zusätzlich kümmert sie sich auch um die Pflege ihrer Mutter, die einen Schlaganfall durchlitten hatte. Eine echte Powerfrau. Doch dann beginnt eine zunehmende Erschöpfung, die schnell stärker wird. In beruflichen und familiären Situationen empfindet sie zunehmend Versagensängste.

In der Folge zieht sie sich immer mehr zurück, meidet Treffen in Beruf und Freizeit. Ihre Stimmung wird gereizter, es kommt häufiger zu Konflikten. Doch das gewählte Präparat schlägt nicht an. Sie wird für sechs Wochen krankgeschrieben. Die Fähigkeit, ihren Tag zu strukturieren, lässt nach. Sie kann sich immer schlechter konzentrieren und Versagensängste nehmen zu.

Nur noch selten verlässt sie das Haus, zieht sich zurück, laute Geräusche werden unangenehm. Sie kann nicht mehr richtig ein- oder durchschlafen. Weil es so nicht weitergehen soll, fällt die Entscheidung für eine stationäre Aufnahme in der Klinik der Stiftung Tannenhof. Nach dem Aufnahmegespräch analysiert das multiprofessionelle Team aus Arzt, Pflegekraft und Psychologin schnell den Auslöser der Depression: die starke Mehrfachbelastung durch die Pflege ihrer Mutter und den beruflich hohen Druck.

Sie muss nun lernen, ihre immense Erwartungshaltung herunterzuschrauben und erst einmal mit einfachen Aktivitäten wie Spazierengehen zu beginnen. Die Behandlung in der Stiftung folgt der nationalen Leitlinie für Depression und damit höchsten methodischen Anforderungen für die Patienten. So beinhaltet die psychotherapeutische Behandlung von Carola R. Dort wird deutlich, dass ihre sozialen Kontakte dadurch ein Muster aus ihrer Kindheit geprägt waren.

Sie muss nun lernen, Beziehungen auf Augenhöhe einzugehen und erfahren, dass sie auch ohne Gegenleistung gemocht und geliebt wird. Zudem erfolgte die Umstellung auf ein neues Antidepressivum. Gemeinsam mit Carola R. In der Aufklärungsgruppe Psychoedukationsgruppe werden ihr, gemeinsam mit anderen Betroffenen, wichtige Informationen über die Depression und Anleitung zur Bewältigung ihrer Situation vermittelt — darunter auch die zehn goldenen Regeln zur Depressionsvorbeugung.

Diese Regeln sind konkrete Hinweise an die Patientin, wie sie zur erfolgreichen Behandlung beitragen kann. Sie lernt zudem, dass Depressionsbehandlungen einen wechselhaften Verlauf haben und dass das völlig normal ist. Idealerweise werden auch die Angehörigen eingebunden. Zum Behandlungskonzept gehört auch die psychosoziale Unterstützung für die Zeit nach ihrer Entlassung.

Die gestufte berufliche Wiedereingliederung über 3 Monate knüpft nahtlos an den zehnwöchigen, stationären Aufenthalt an. Aufnahme Hier finden Sie die Möglichkeiten der Aufnahme bei uns. Ärztlicher Direktor und leitender Arzt der Abteilung Psychiatrie 1 Telefon Fax Download Flyer Behandlungsangebot Depression.

Zum Hauptinhalt springen. Eugen Davids Ärztlicher Direktor und leitender Arzt der Abteilung Psychiatrie 1 Telefon Fax Jörg Hilger Stellvertretender ärztlicher Direktor und leitender Arzt der Abteilung Psychiatrie 2. Olaf Bick Leitender Arzt der Abteilung Psychiatrie 3. Eva Niederhofer Leitende Ärztin der Abteilung Psychiatrie 4. Christoph Glaser Leitender Arzt der Abteilung Psychiatrie 5.

Abhängig von der Diagnose bieten wir Therapien an verschiedenen Standorten an Ihr Land, Postleitzahl und Ort. Umkreis 30 Kilometer 50 Kilometer Kilometer Kilometer. Standorte finden. Mit dem Aufruf der Google-Map erklären Sie sich einverstanden, dass Ihre Daten an Google übermittelt werden und das Sie die Datenschutzerklärung gelesen haben.