Rassen psychologie

Die Typenlehre von Erich Jaensch 4. Der I1-Typus 4. Der I2-Typus 4. Der S-Typus und der B-Typus. Im Folgenden soll zum einen die Rassenlehre der Nationalsozialisten und zum anderen die Rolle der Psychologie in dieser Zeit betrachtet werden. Es handelt sich hierbei um einen Psychologen, der mit seiner experimentellen Psychologie im Bereich der Eidetik bereits vor für Aufsehen sorgte.

Sein Schwerpunkt lag in der Untersuchung von Wahrnehmungstypen, woraufhin er seine Typenlehre veröffentlichte. Zunächst wird aber ein Überblick über die nationalsozialistische Rassenlehre, welche sich vor allem durch ihren Antisemitismus auszeichnete, gegeben sowie über die Verwendung der Psychologie und der von diesem Fachbereich durchlebten Veränderungen zu Zeiten der Nationalsozialisten.

Wie oben erwähnt entwickelte er eine Typologie, die dazu diente, den Menschen in Grundformen einzuteilen, um so eine Differenzierung vornehmen zu können. Aus diesem Programm hervorgehend lässt sich die Rassenlehre ableiten, welche den Nationalsozialisten als Rechtfertigungsideologie diente.

Sie dient der Kategorisierung und Unterteilung der Menschen in verschiedene Rassen. Er teilte die Menschheit in vier Untergruppen ein und unterschied dabei die nordische, westische, ostische und di- narische Rasse. Ein Idealtyp wurde hierbei in der nordischen Rasse gesehen, welcher die germanischen Stämme angehörten und zu denen sich auch die Nationalsozialisten zählten.

Später wurde von Günther noch eine weitere Rasse seiner Lehre hinzugefügt; es handelte sich hierbei um das jüdische Volk. Neben anthropologischen Hintergründen der Rassenkunde gesellte sich noch eine weitere Wissenschaft, welche den Nationalsozialisten zur Rechtfertigung diente. Im Besonderen gelang dies durch die Typologie, welche einen Teilbereich der Psychologie darstellte.

Diese beiden Gebiete haben zwar kaum etwas mit der heutigen professionellen Psychologie zu tun, nach dienten sie jedoch der Hauptfunktion von politischer und ideologischer Legitimierung der Psychologie. Bis in die zwanziger Jahre handelt es sich bei der Psychologie noch um keinen eigenständigen Fachbereich an den Universitäten. Um einen Abschluss zu erlangen, musste eine Arbeit mit psychologischem Ansatz eingereicht werden.

Von einem Diplom also, wie wir es Heute kennen, kann damals also nicht die Rede sein. Somit wurde ein neues Berufsbild geboren. Der Schwerpunkt dieser Wehrmachtspsychologen lag in der Eignungsauslese. Es wurde hauptsächlich auf die Militärtauglichkeit geachtet. Sie stellte einen Zusammenhang zwischen Typologie und Psychologie her. Nun gab es nicht mehr nur den Wehrmachtspsychologen, dessen Hauptaugenmerk auf der militärischen Tauglichkeit lag, sondern auch den Rassenpsychologen.

Als ausgebildeter Psychologe brachte er die Verbindung von Typologie und Rassenpsychologie. Besonders deutlich wird diese Begebenheit an den Arbeiten von Erich Rudolf Jaensch. Auf seiner Forschung beruhend entstand unter anderem die Legitimation von Rassenlehre und Antisemitismus. Der Psychologe Erich Rudolf Jaensch wurde am Februar in Breslau geboren und verstarb am Januar in Marburg an den Folgen einer Operation.

Zu seiner beruflichen Karriere ist zu sagen, dass er an den Universitäten in Breslau und Göttingen Psychologie studierte und zu dieser Zeit sich im Besonderen mit der Zeit- und Bewegungsempfindung beschäftigte. Nicht nur in beruflicher Hinsicht konnte Jaensch sich einen Namen machen, auch seine politische Karriere verfolgte er mit Ehrgeizig. Nach der Machtergreifung trat er der NSDAP und dem NS-Lehrbund bei.

Gregor Rinn: Der Kampf um das Subjekt. In: Wolfgang Hardtwig Hg. Göttingen, Graumann: Psychologie im Nationalsozialismus. Eine Einführung. Berlin, Konrad Kwiet: Rassenpolitik und Völkermord. Enzyklopädie des Nationalsozialismus. München, Wolfgang Wippermann: Ideologie. Rupert Breitling: Die nationalsozialistische Rassenlehre.

Meisenheim am Glan, Ulfried Geuter: Die Professionalisierung der deutschen Psychologie im Nationalsozialismus. Frankfurt am Main, Ulfried Geuter: Psychologie im nationalsozialistischen Deutschland. In: K. Fallend, B. Handlbauer und W. Kienreich Hgg. Der Einmarsch in die Psyche. Wien, Wolfgang Metzger: Erich Jaensch. In: Neue Deutsche Biographie. Historische Kommission bei der Bayrischen Akademie der Wissenschaft Hg.

Rasse in der frühen Psychologie. Die Typenlehre von Erich Jaensch und ihr Einfluss auf die Rassenlehre der NS-Ideologie Hausarbeit Hauptseminar , 23 Seiten, Note: 1,7. Format: PDF — für PC, Kindle, Tablet, Handy ohne DRM. In den Warenkorb.