Psychologischer test scl
Hier finden Sie wissenschaftlich standardisierte Testverfahren zur Diagnostik psychischer Störungen für die Anwendung in der klinischen Praxis und Forschung. Klassische Themen sind :. Sie gehört zu den weltweit am häufigsten eingesetzten Selbstbeurteilungsverfahren zur Erfassung der psychischen Belastung. Drei globale Kennwerte geben Auskunft über das Antwortverhalten bei allen Items.
Der GSI misst die grundsätzliche psychische Belastung, der PSDI misst die Intensität der Antworten und der PST gibt Auskunft über die Anzahl der Symptome, bei denen eine Belastung vorliegt. Das Manual umfasst aktuelle, bevölkerungsrepräsentative Normen und eine separate Normierung Studierender. Das BPI ist der erste deutschsprachige Fragebogen zur Erfassung der Borderline-Persönlichkeitsstörung bei Erwachsenen.
Dem BPI liegt das Konzept der Borderline-Persönlichkeitsorganisation von Kernberg zugrunde. Der Fragebogen besteht aus insgesamt 53 Items, aus denen vier Skalen abgeleitet werden können: «Entfremdungserlebnisse und Identitäts-Diffusion» ID , «Primitive Abwehrmechanismen und Objektbeziehungen» AB , «Mangelhafte Realitätsprüfung» R und «Angst vor Nähe» N.
Die Burnout-Screening-Skalen BOSS sind Selbstbeurteilungsverfahren, die bei Personen mit Verdacht auf das Vorliegen einer Burnout-Problematik eingesetzt werden. Es stehen drei unabhängig voneinander einsetzbare Fragebögen zur Verfügung BOSS I, II und III. BOSS I beinhaltet vier Skalen, mit denen Beschwerden in den Lebensbereichen Beruf, Eigene Person, Familie und Freunde über einen Beurteilungszeitraum von drei Wochen erfasst werden.
BOSS II besteht aus drei Skalen Körperliche, Kognitive und Emotionale Beschwerden und umfasst einen Beurteilungszeitraum von sieben Tagen. BOSS III besteht aus 20 Items und dient der Erfassung von Zufriedenheit und Ressourcen in den vier Lebensbereichen Beruf, Eigene Person, Familie und Freunde.
Der Beurteilungszeitraum des BOSS III beträgt drei Wochen. Die allgemeine Depressionsskala ADS ist ein Selbstbeurteilungsinstrument, mit dem die Beeinträchtigung durch depressive Symptome innerhalb der letzten Woche eingeschätzt werden kann. Durch ihre zeitsparende und kostengünstige Anwendbarkeit stellt die ADS ein sehr praktikables Verfahren dar. Die ADS liegt in einer Langform mit 20 Items ADS-L sowie einer Kurzform mit 15 Items ADS-K vor.
Für die Auswertung stehen klinische Grenzwerte Cut-Off-Werte und Normwerte zur Verfügung, anhand derer sowohl eine kategoriale als auch dimensionale diagnostische Einordnung möglich ist Der AKV, die deutsche Bearbeitung des Body Sensations Questionnaire BSQ , Agoraphobic Cognitions Questionnaire ACQ und Mobility Inventory MI von Chambless et al.
Durch die sinnvolle Kombination der drei Fragebogen können interne Angstauslöser, die zentralen Befürchtungen des Patienten und das Muster des Vermeidungsverhaltens differenziert diagnostiziert werden. Das Instrumentarium erweist sich darüber hinaus als sensitiv zur Messung von Therapieeffekten. Für die 2. Die BSCL erfasst die subjektiv empfundene Beeinträchtigung einer Person durch 53 körperliche und psychische Symptome mit Hilfe eines Zeitfensters von sieben Tagen und bietet eine mehrdimensionale Auswertung mit der Möglichkeit der Messwiederholung.
Das ESI besteht aus 40 Items, die sich auf vier faktorenanalytisch fundierte klinische Skalen Aufmerksamkeits- und Sprachbeeinträchtigung, Beziehungsideen, Akustische Unsicherheit, Wahrnehmungsabweichung sowie die Kontrollskala Offenheit verteilen. Die mit dem ESI abgebildeten Dysfunktionen werden von Schizophrenen nicht nur häufiger angegeben als von psychisch Gesunden, sondern auch häufiger als von anderen klinischen Gruppen, z.
Depressiven oder Zwangskranken. Es wird sowohl die normierte ESI-Standardversion Beurteilungszeitraum: die letzten vier Wochen als auch eine zur engmaschigeren Verlaufsbeschreibung geeignete ESI-Kurzversion Beurteilungszeitraum: die letzten sieben Tage bereitgestellt Der FAF gehört wie das FPI zu den deutschsprachigen Fragebogenkonstruktionen, die am Freiburger Psychologischen Institut initiiert wurden.
Er ermöglicht Aussagen zu folgenden Aggressionsbereichen: 1 Spontane Aggressivität, 2 Reaktive Aggressivität, 3 Erregbarkeit mit den Qualitäten Wut und Ärger , 4 Selbstaggression und 5 Aggressionshemmungen. Die Testwerte der ersten drei Skalen können zu einem «Gesamtwert Aggressivität» zusammengefasst werden. Der FAMOS erfasst motivationale Ziele von Psychotherapiepatienten im Sinne von zentralen Komponenten motivationaler Schemata.
Die motivationalen Ziele werden als Annäherungsziele 14 Skalen, z. Die Iteminhalte wurden hierfür aus plan- und schemaanalytischen Fallkonzeptionen von Psychotherapiepatienten gewonnen. Neben einem Selbstbeschreibungsbogen existiert auch ein Fremdbeschreibungsbogen für Therapeuten, der die gleichen Skalen erfasst Sein Einsatz empfiehlt sich im Rahmen der dimensionalen Diagnostik dissoziativer Störungen.
Darüber hinaus sind dissoziative Symptome als Bestandteil der entsprechenden diagnostischen Kriterien bei den schizophrenen Störungen, den phobischen und anderen Angststörungen, der posttraumatischen Belastungsstörung und der Borderline-Persönlichkeitsstörung von besonderer Bedeutung. Der FDS basiert auf der Methode der Selbstbeurteilung und erfasst die Subskalen Amnesie, Absorption, Derealisation und Konversion.
Bei dem FDS handelt es sich um die deutsche Adaptation der Dissociative Experiences Scale DES von Bernstein-Carlson und Putnam Es liegt zusätzlich eine verkürzte Screening-Version mit 20 Items FDS vor, die sich für die Verlaufsmessung eignet. Der FEEL-E erfasst 12 Emotionsregulationsstrategien für die Emotionen Wut, Angst und Trauer und setzt das Regulationsverhalten in Beziehung zum subjektiven Wohlbefinden Diese Verbindung erlaubt eine Bestimmung der Adaptivität bzw.
Die Emotionsregulationsstrategien sind aufgegliedert in 6 Adaptive Strategien Problemorientiertes Handeln, Akzeptieren, Kognitives Problemlösen, Umbewerten, Stimmung anheben, Vergessen und 6 Maladaptive Strategien Rückzug, Selbstabwertung, Aufgeben, Perseveration, Katastrophisieren, Anderen die Schuld zuweisen. Die zusammengefassten Adaptiven und Maladaptiven Strategien können emotionsübergreifend wie auch emotionsspezifisch für Wut, Angst und Trauer dargestellt werden.
Die Kennwerte geben einerseits Hinweise auf das Risiko für die Entwicklung psychopathologischer Auffälligkeit und können andererseits auch zur Erstellung eines Ressourcenprofils eingesetzt werden. Die Auswertung erfolgt mit Hilfe von Schablonen. Die Interpretation wird durch grafisch dargestellte T-Wert-Profile erleichtert. Die von 0 bis 2 skalierbaren 28 Items sind 7 psychopathologischen Teilbereichen zugeordnet und ermöglichen so neben der Angabe eines Summenscores für das gesamte Instrument die Berechnung von Partialscores.
Denk- und Handlungszwänge kommen bei Normalpersonen, unterschiedlichen Formen neurotischer Entwicklungen, manisch-depressiven, schizophrenen und bestimmten hirnorganischen Erkrankungen mit unterschiedlicher Funktionalität vor. Das HZI bildet Denk- und Handlungszwänge differenziert ab. Die Items sind auf Verhaltensebene operationalisiert und freigehalten von persönlichkeitspsychologischen und neurosentheoretischen Konstrukten.
Der Test ist daher, von wenigen Einschränkungen abgesehen, bei allen Personen, unabhängig von der übergeordneten Störung, anwendbar. Eine Kontraindikation der HZI-Vorgabe scheint bei Personen mit ausgeprägter endogener oder neurotischer Depression und bei schweren Kontrollzwängen wie auch bei Manien vorzuliegen. Das HZI besteht aus sechs Subskalen: A Kontrollhandlungen, Wiederholungen von Kontrollhandlungen und gedankliches Kontrollieren nach einer Handlung , B Waschen und Putzen , C Ordnen , D Zählen, Berühren und Sprechen , E Gedankenzwänge und F zwanghafte Vorstellung, sich selbst oder anderen ein Leid zuzufügen.
Alle HZI-Skalen sind unabhängig von Symptomdauer und Alter der Patienten Beim HZI-K handelt es sich um die Kurzform des HZI. Unter Beibehaltung der sechs Dimensionen wurden von den ursprünglich Items die 72 informationshaltigsten Items übernommen. Siehe oben Das IIP-D ist ein Fragebogen zur Selbsteinschätzung interpersonaler Probleme, d.
Der Fragebogen liegt in der Neuauflage in einer sowie einer Item-Version vor. Für beide Fassungen gibt es bevölkerungsrepräsentative Normen. Die Auswertung erfolgt über acht faktorenanalytisch gebildete Skalen, die den Oktanten des Interpersonalen Circumplexmodells entsprechen. Das IIP ist mittlerweile ein etabliertes Instrument in der psychotherapeutischen Verlaufs- und Ergebnisdiagnostik und ergänzt klinische Skalen, die die symptomatische Belastung erfassen.
In dem vorliegenden Manual wurden einige Abschnitte der früheren Auflagen aktualisiert und insbesondere die Itemversion dargestellt und mit den dazugehörigen Normen abgebildet Das Grundinventar IKP-G erfasst 11 offizielle Diagnoseeinheiten nach DSM-IV und ICD Jede Einheit wird durch 10 Items pro Skala erfasst. Das Ergänzungsmodul IKP-Eg dient der Einbeziehung aller traditionellen Persönlichkeitsakzentuierungen nach Kurt Schneider z.
Die Konstruktion des IKP kombiniert in konsequenter und erfolgreicher Weise den faktorenanalytischen und klassisch-testkonstruktiven Ansatz mit einer sorgfältigen Fundierung im Rahmen der Psychopathologieforschung Der INK und seine Kurzversion, der K-INK, sind Selbstbeurteilungsinstrumente, die unzureichende Umsetzung motivationaler Ziele Inkongruenz von Psychotherapiepatienten erheben.
Die Umsetzung von Annäherungs- und Vermeidungszielen wird im INK auf 14 bzw. Während der FAMOS die Intensität motivationaler Ziele Wichtigkeit bzw. Schlimmsein misst, erfasst der INK den Grad unzureichender Umsetzung dieser motivationalen Ziele Zufriedenheit mit der Umsetzung von Annäherungszielen bzw.
Eintreffen von Vermeidungszielen. Drei zusammenfassende Werte werden aus den Skalen des INK gebildet: Inkongruenz bzgl. Annäherungszielen INK-A und Inkongruenz bzgl. Vermeidungszielen INK-V sowie der Inkongruenz-Gesamtwert INK-G. Die Auswahl des trennschärfsten Items jeder Skala führte bei der Konstruktion des K-INK zu einem Fragebogen von 23 Items.
Mit dem MSI Items, deutsche Version des MSI von H. Nichols und I. Molinder können vielfältige Aspekte psychosexueller Merkmale erfasst werden. Im Mittelpunkt stehen drei Skalen zur sexuellen Devianz sexueller Missbrauch von Kindern, Vergewaltigung und Exhibitionismus. Weitere Subtests umfassen das atypische Sexualverhalten Fetischismus, Voyeurismus, obszöne Telefonanrufe, Fesselung und Züchtigung, Sado-Masochismus und die sexuellen Dysfunktionen sexuelle Unzulänglichkeit, vorzeitige Ejakulation, physische Behinderung, Impotenz.
In den letztgenannten Subtests dienen einzelne Items als Indikatoren für einen nächsten möglichen Eskalationsschritt. Hinzu kommen Skalen zu Wissen und Überzeugungen über Sexualität und der Sexualbiographie. Auflage wurde das Manual vollständig überarbeitet, die Auswertungsmaterialien erweitert und das gesamte Verfahren neu normiert Das NI wurde unter Berücksichtigung neuerer narzissmustheoretischer Vorstellungen entwickelt.
Es erfasst verschiedene theoretisch und klinisch relevante Aspekte der Organisation und Regulation des narzisstischen Persönlichkeitssystems, soweit diese der Selbstbeobachtung zugänglich sind. Die Items des Inventars lassen sich zu 18 Skalen zusammenfassen, die faktorenanalytisch vier Bereichen zugeordnet sind Bedrohtes Selbst, «Klassisch» narzisstisches Selbst, Ideal-Selbst, Hypochondrisches Selbst.
Die einzelnen Skalen sind inhaltlich relativ homogen und prägnant. Sie können zusätzlich als Ratingmerkmale verwendet werden, um klinische Beobachtungen, Interviewbefunde usw. Das SKID-I dient der Erfassung und Diagnostik ausgewählter psychischer Syndrome und Störungen, wie sie im DSM-IV auf Achse I definiert werden. Alle Diagnosen werden im Längs- und Querschnitt sowie mit Zusatzinformationen über Beginn und Verlauf erhoben.
Folgende DSM-IV-Diagnosen können im SKID-I auf Achse I beurteilt werden: Affektive Störungen, Psychotische Störungen, Störungen durch Psychotrope Substanzen, Angststörungen, Somatoforme Störungen, Essstörungen und Anpassungsstörungen. Das SKID-II ist ein Verfahren zur Diagnostik der zehn auf Achse-II sowie der zwei im Anhang des DSM-IV aufgeführten Persönlichkeitsstörungen.
Das SKID-II ist ein zweistufiges Verfahren, bestehend aus einem Fragebogen, dessen Items die Kriterien des DSM-IV repräsentieren und der als Screening für die Merkmale der zwölf erfassten Persönlichkeitsstörungen dient. Im nachfolgenden Interview brauchen dann nur noch diejenigen Fragen gestellt zu werden, für die im Fragebogen eine «ja»-Antwort angekreuzt wurde.
Durch dieses zweistufige Verfahren wird eine vergleichsweise geringe Durchführungszeit für das Interview erreicht. Mit dem STADI können Angst und Depression sowohl als Zustand State als auch als Eigenschaft Trait erfasst werden. Dafür stehen zwei Fragebögen zur Selbstbeschreibung mit jeweils 20 Items zur Verfügung. Der State-Teil erfasst die Ausprägung des aktuell erlebten Angst- und Depressionszustands einer Person, der in Abhängigkeit von internen oder externen Einflüssen variiert.