Ursachen psychologie
Über die Ursachen von Brustkrebs herrscht noch weitgehend Ungewissheit. Klar ist allerdings, dass die Umwandlung einer einzigen normalen Zelle zu einer bösartigen den Krebs entstehen lässt. Jedes Jahr erkranken in Deutschland etwa unter Mit etwa Im Mittel sind Betroffene bei der Erkrankung 64 Jahren alt. Diese Frage drängt sich unmittelbar vielen Krebskranken auf. Zu verstehen, warum man erkrankt ist, und was man eventuell tun kann, damit die Erkrankung nicht erneut auftritt, beschäftigt viele Betroffene.
Häufig kommt es in diesem Zusammenhang auch zu Schuldvorwürfen, z. Es kann auch vorkommen, dass die Ursache bei anderen gesucht wird, z. Brustkrebs ist eine Krankheit. Einige Risikofaktoren sind bereits bekannt: zum Beispiel die weiblichen Geschlechtshormone Östrogen und Progesteron , die zur Hormonersatztherapie während der Wechseljahre oder danach eingesetzt werden die Entstehung von Brust- krebs begünstigen können.
Aber auch der individuelle, Lebensstil und Umwelteinflüsse können die Entstehung von Brustkrebs beeinflussen. Dazu gehören unsere Lebensmittel — also was wir essen und wie viel. Schädlich kann beispielsweise eine fettreiche Ernährung sein. Übergewicht und zu wenig Bewegung — besonders nach den Wechseljahren — erhöhen das Risiko.
Auch Alkohol ist ein Risikofaktor: Er steigert das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Ursache ist vermutlich das Acetaldehyd , das beim Abbau aus dem reinen Alkohol im Körper entsteht und krebserregend wirkt. Für die krebserregende Wirkung ist aber vermutlich nicht nur der Alkohol selbst verantwortlich. Er beeinflusst nämlich auch die weiblichen Hormone, besonders erhöht er Östrogen.
In manchen Fällen kann eine erbliche Belastung für Brustkrebs vorliegen. Frauen, auf die das zutrifft, sind jünger, wenn die Krankheit ausbricht. Etwa fünf bis zehn Prozent der Brustkrebserkrankungen liegt eine solche erbliche Belastung zugrunde. Eine Krebserkrankung trifft die meisten Menschen unerwartet und unvorbereitet. In der Regel wollen wir Erklärungen für Ereignisse, die uns unvorhergesehen treffen und quälen.
Wer in einer so belastenden Situation wie einer Krebserkrankung, nicht am Sinn seines Lebens zweifelt, scheint diese besser zu bewältigen. Das Kohärenzgefühl beinhaltet unser Gefühl,. Eine Vielzahl von Literatur befasst sich mit dem Thema »Krebs und Psyche«. Wissenschaftlich hat sich der vermutete Zusammenhang dieser Merkmale mit dem Krebsrisiko als absolut haltlos erwiesen.
Auch Stress als direkte Ursache von Krebs ist ein weit verbreiteter Mythos ohne wissenschaftliche Grundlage. Dennoch vermuten viele Erkrankte als Hintergrund ihrer Erkrankung psychische Ursachen. Dieser Wunsch der Betroffenen, die Krebserkrankung psychologisch erklären zu können, ist nachvollziehbar. Wenn wir Erklärungen finden, steigt unser Gefühl von Kontrolle und Einflussnahme.
Natürlich kann es auch sein, dass anhaltender Stress oder länger dauernde Depressionen Risikofaktoren wie Rauchen, ungesunde Ernährung und Bewegungsmangel begünstigen. Allerdings wird der Einfluss psychischer Faktoren von Betroffenen häufig überschätzt und überwiegend für die Krebsentstehung verantwortlich gemacht. Aber aus wissenschaftlicher Sicht gibt es keine Beweise für einen direkten Zusammenhang zwischen Krebsentstehung und psychischen Faktoren.
Sind Sie selbst erkrankt oder als Angehörige betroffen? Vermuten Sie, dass Sie selbst Schuld sind an der Krebserkrankung? Wir müssen erkennen, dass Krebs ein medizinischer Zustand — eine Krankheit — ist, in den wir geraten können, und keine Bestrafung für eine Verfehlung, Schwäche oder Schuld. Trifft auf Sie einer der oben genannten Risikofaktoren zu oder sogar mehrere, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass Sie erkranken werden.
Es scheint aber sinnvoll, Ihr persönliches Risiko bei der Entscheidung, ob Sie an einer Früherkennungsuntersuchung teilnehmen möchten oder nicht, zu berücksichtigen. Sie können selbst dazu beitragen, dass sich Ihr persönliches Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, verringert:. Übrigens: Auch Männer können an Brustkrebs erkranken. Besonders gefährdet sind Männer aus Familien, in denen Brustkrebs aufgetreten ist.
Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts erkranken jährlich etwa Männer in Deutschland neu an Brustkrebs. Diegelmann, C. Beltz, Weinheim Stiftung Deutsche Krebshilfe Hrsg. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Meinen Namen, meine E-Mail-Adresse und meine Website in diesem Browser für die nächste Kommentierung speichern. Brustkrebs — Ursachen: Die Frage nach dem Warum Brustkrebs — Ursachen: Die Frage nach dem Warum Brustkrebs — Ursachen: Hormone Brustkrebs — Ursachen: Ernährung und Übergewicht Brustkrebs — Ursachen: Risikofaktor Alkohol Brustkrebs — Ursachen: Gene Brustkrebs — Ursachen: Andere Brustkrebs — Ursachen: Psyche Brustkrebs — Ursachen: Vermutungen der Betroffenen Für Sie besteht ein erhöhtes Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, … Ihr persönlicher Beitrag.
Trending Hoffnung und Resilienz nach Kindheitstrauma. Related posts: Toxische Beziehungen Netiquette — Regelvorlagen für virtuelle Besprechungen Brustkrebs — was passiert in unserem Gehirn bei einer Krebsdiagnose? Kindheitstrauma: cPTBS in Beziehungen. Kommentar verfassen Kommentieren abbrechen Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.